Fernglas und Teleskop für die Beobachtung der Kometen PANSTARRS und ISON

Die Kometen-Beobachtung mit einem Teleskop lohnt sich!Der Komet PANSTARRS kann in den folgenden Tagen (ab dem 12. März) am frühen, westlichen Abendhimmel über Deutschland beobachtet werden. Die Beobachtungsbedingungen sind durch den erneuten Wintereinbruch leider schwieriger geworden, jedoch wird man den Kometen auch noch den ganzen März und April über, bis in den Mai hinein, beobachten können. Da der Komet dann lichtschwächer sein wird, sollte man ihn mit einem guten Fernglas und/oder Teleskop beobachten. Auf diese Weise bleibt PANSTARRS über Monate ein lohnendes Ziel für Ihre eigenen Beobachtungen.

Keine Frage: die Beobachtung eines hellen Kometen mit dem bloßen Auge und in freier Natur ist ein schönes Erlebnis. Im Fernglas oder Teleskop erkennt man noch mehr. Viele Gelegenheitsbeobachter, Sternfreunde, Astronomen und Hobbyastronomen hoffen daher auf besseres Wetter und freie Sicht auf PANSTARRS. Zwischen dem 12. und 20. März wird PANSTARRS noch am hellsten sein und man möchte seinen großen Auftritt natürlich nicht verpassen. Falls das Wetter uns dabei jedoch einen Strich durch die Rechnung macht, ist das zwar sehr schade, es besteht aber kein Grund zur Niedergeschlagenheit. Im Gegenteil: Der Komet zieht weiter seine Bahn, entfernt sich wieder von unserer Sonne, bleibt für uns sichtbar und wird bald in den dunkleren Abendhimmel höher steigen. Er wird somit zu einem sehr interessanten Beobachtungsobjekt. Möglich ist sogar, dass sein Staubschweif noch besser zu beobachten sein wird als zu seiner hellsten Periode, da er sich vor dem dunkleren Himmelshintergrund besser abhebt.

Auf diesen Seiten geben wir Ihnen fortlaufend weitere Beobachtungstipps, bieten Aufsuchkarten und informieren Sie über aktuelle Geschehnisse rund um die Kometen.

Kometenschweif im Fernglas

Das Omegon Fernglas HUNTERAuf jeden Fall sinnvoll ist die Beobachtung der Kometen durch ein lichtstarkes Fernglas oder Teleskop. Auch wenn Sie sich zum ersten Mal mit der Beobachtung eines Kometen und der Astronomie beschäftigen, ist die Anschaffung eines guten Fernglas eine wertvolle Investition in die Zukunft. Sie üben sich damit in der Kometen-Beobachtung, lernen sich am Sternenhimmel zurecht zu finden und sind bestens auf die Erscheinung des “Jahrhundert-”Kometen ISON vorbereitet, der in der zweiten Jahreshälfte 2013 ein großes Himmelsschauspiel abliefern soll. Im Fernglas lassen sich die ausgedehnten Gas- und Staubschweife der Kometen viel besser erkennen. Oftmals sind auch feine Details in den Schweifen zu sehen. So gelingt Ihnen ein vergleichsweise kostengünstiger Einstieg in die Hobbyastronomie. Auch für die irdische Naturbeobachtung oder auf Reisen ist ein Fernglas schließlich sehr gut geeignet.

Foto oben: Mit dem Fernglas ‘Omegon Hunter 12×56‘ können Sie den Kometen ‘auflauern’. Das Fernglas ist sehr transportabel und sehr gut geeignet, um Kometen zu beobachten. Vor allem der Kometenschweif kann in einem Fernglas besser erkannt werden. Ferngläser sind schon seit langem beliebte „Kometensucher“.

Kometendetails, Mondkrater, Planeten und Galaxien im Teleskop

Schon ein kleines oder größeres Teleskop kann Ihnen noch mehr Details in der Kometenkoma (der Gaswolke direkt um den Kometenkern) zeigen. Verwenden Sie schwächere Vergrößerungen können Sie auch Teile des Kometenschweifs erkennen. Zusätzliche Kometenfilter (z.B. ein Swan Band Kometenfilter von Lumicon) verstärken den Kontrast zwischen dem Himmelshintergrund und den leuchtenden Kometengasen. Der Komet wird noch besser sichtbar.

Das Skywatcher Teleskop AC 102/500 StarTravel BD AZ-3Foto rechts: Teleskope wie das Skywatcher 102/500 ist ein hervorragender „Kometensucher”. Durchs eine kurze Brennweite erfassen Sie einen großen Bereich des Himmels. Die Gaskoma um den Kern des Kometen ist klein, doch die Schweife des Kometen sind sehr ausgedehnt. Dieses Teleskop sitzt auf einer azimutalen AZ-3 Montierung. Die Bedienung ist sehr einfach! Und wenn Sie einmal nicht den Himmel beobachten wollen, ist das Skywatcher 102/500 auch ein gutes Teleskop für die Naturbeobachtung.

Mit einem Teleskop ab ca. 100-200mm Öffnung können Sie noch viel mehr beobachten. Staunen Sie über die vielen Krater, Gebirge und Täler auf der Oberfläche des Mondes. Sie werden erstaunt sein, wie viele Details Sie dabei erkennen können. Besonders eindrucksvoll ist auch die Beobachtung des Planeten Saturn und seiner Ringe. Auf dem Planet Jupiter erkennen Sie bereits einige dunklere Wolkenbänder und seine vier hellsten Monde stehen an jedem Abend an anderen Positionen neben dem Planeten. Davon war schon der italienische Astronom und Gelehrte Galileo Galileo (1564-1642) sehr beeindruckt und Sie können seine Erfahrungen persönlich nacherleben.

In heutigen und modernen Teleskopen für Hobbyastronomen erkennen Sie sogar noch viel mehr als zu Galileis Zeiten. Entdecken Sie die vielen glitzernden Sternhaufen und ausgedehnten Gasnebel in unserer Milchstraße und beobachten Sie Millionen Lichtjahre entfernte Galaxien. Mit einem lichtstarken Teleskop rücken alle diese Ziele in Ihre Reichweite. Und: Mit der richtigen Ausstattung können Sie diese Objekte auch alle fotografieren, wenn Sie es möchten.

Bleiben Sie neugierig. Die Reise zu den Kometen, Mond, Planeten und Sternen beginnt hier!

Tipp: Geeignete Ferngläser und Teleskope für die Kometen-Beobachtung finden Sie in diesen Kometen-Sets von Astroshop.

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