ISON, Mars und M44 – Der deutsche Amateurastronom Bernd Gährken schießt das CIOC “ISON Image of the Week”

Komet ISON, M44 und der Mars, (c) Bernd GährkenGerade erst lobte die ‘NASA Comet ISON Observing Campaign’ (CIOC) die erfolgreichen ISON-Aufnahmen von Amateurastronomen aus der ganzen Welt, da belohnt sie auch schon den deutschen Amateurastronomen, Bernd Gährken, mit dem Titel ‘Bild der Woche’ (ISON Image of the Week) auf Ihren Webseiten. Das Bildmotiv: Der Komet ISON, unweit des Sternhaufens M44 (Praesepe) und unserem Nachbarplaneten Mars!

Foto oben: ISON, der Sternhaufen M44 und der Mars (oben rechts) am 05.09.2013, in einem CIOC ‘Image of The Week’, und die richtig große Bildversion, (c) Bernd Gährken

Komet ISON betritt langsam unsere Himmelsbühne. Im Internet und den Social Media findet man immer mehr Fotos von ihm, meist aufgenommen von erfahrenen Amateurastronomen. Dabei ist der Komet zur Zeit noch recht lichtschwach und kann nur mittels größerer Teleskope (10-14″ Durchmesser) visuell beobachtet werden. Gut ausgerüsteten und erfahrenen Amateurastronomen (auch Hobby-Astronomen genannt) gelingen trotzdem die ersten Aufnahmen, auf denen ISON gut zu erkennen ist. Warum die NASA immer noch kein neues Bildmaterial von ISON veröffentlicht hat, erklärte die CIOC bereits in eigenen Blog-Beiträgen.

Davon völlig unbeeindruckt, stehen die Amateure morgens sehr früh auf, stellen Ihre Teleskope mit den Kameras ein und werden zu echten ‘Kometenjägern’. Der Lohn ihrer Mühe sind gelungene Aufnahmen des Kometen, echte ‘Jagd-Trophäen’, die schon jetzt eindrucksvoll dokumentieren, dass es sich bei ISON um einen staubreichen und aktiven Kometen handelt. Sein Schweifansatz ist schon etwas länger geworden und nun auch für Amateurastronomen zu erkennen. ISON wird fast wie berechnet heller und sollte im November schließlich sogar für das bloße Auge sichtbar sein.

Bernd Gährkens schönes ISON ‘Bild der Woche‘ zeigt uns den Kometen mit erweitertem Gesichtsfeld (hier die große Bildversion). Es entstand von seiner Heimatstadt Gütersloh aus, am frühen Morgen des 5. Septembers, durch eine Canon EOS 500 und einem 135mm 1:2,8 Teleobjektiv. Dabei handelt es sich im Ergebnis um ein Summenbild aus 12 einminütigen Aufnahmen. ISON erkennt man zwar nur winzig und wenig detailliert, dafür aber fängt das Bild eine sehr schöne Konstellation ein, die wir auch schon auf unseren Seiten angekündigt hatten (hier passend zum 9.09.2013). Wer das Motiv ebenfalls fotografieren möchte, kann sein Glück noch versuchen, denn der Mars durchquert M44 gerade noch und alle drei Objekte können in einer einzigen Aufnahme festgehalten werden.

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Weitere Linktipps:

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